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Die Wertschöpfungskette Holz-Möbel wächst um 1,3% trotz einer allgemeinen instabilen Lage

Laut den Vorabschätzungen 2025, die vom Centro Studi des FederlegnoArredo erarbeitet und anlässlich der Pressekonferenz des Salone del Mobile.Milano vorgestellt wurden, schloss die Wertschöpfungskette Holz-Möbel das Jahr 2025 mit einem Produktionsumsatz von 52,2 Milliarden Euro ab und verzeichnete ein Wachstum von 1,3% gegenüber 2024. Zu diesem Ergebnis trug vor allem die Entwicklung des Inlandsmarktes bei, der weiterhin von einigen steuerlichen Anreizen zur Aufwertung des Immobilienbestands gestützt wird und mit einem stärkeren Anstieg im Nichtwohnsektor um 1,8% auf 32,9 Milliarden Euro zulegte. Die Exporte hingegen sind stabil (+0,4%) bei 19,3 Milliarden Euro (37% der Gesamtmenge): trotz weiterhin schwacher Signale in einigen strategischen Märkten wie Frankreich und den Vereinigten Staaten zeigen die Daten eine leichte Erholung seitens Deutschlands. 

„Daten, die – kommentiert der Präsident von FederlegnoArredo, Claudio Feltrin – belegen, wie unsere Wertschöpfungskette und das gesamte industrielle System, das wir repräsentieren, trotz eines komplexen, vielschichtigen und unsicheren Kontexts Strategien und Maßnahmen zur Anpassung und Entwicklung umsetzen konnten, die sich in einer im Wesentlichen stabilen Lage niedergeschlagen haben. Wir können keineswegs behaupten, dass wir vor einer strukturellen Erholung stehen oder vor den Turbulenzen, die 2026 uns bereits bereithält, sicher wären, aber ich möchte darin ermutigende Signale erkennen, auf die wir uns auch als Föderation konzentrieren müssen, um unsere Unternehmen zu unterstützen.“ 

Grafik: Export Vorabschätzungen 26

 

Makrosystem Einrichtung und Holz

Das Makrosystem Einrichtung erreicht im Jahr 2025 einen Produktionsumsatz von 27,7 Milliarden Euro und bleibt gegenüber 2024 im Wesentlichen stabil (+0,6%). Das Wachstum der für den Inlandsmarkt bestimmten Produktion (13,5 Milliarden, +2,1%) kompensiert den leichten Rückgang der Exporte (14,2 Milliarden, -0,8%), die weiterhin mehr als die Hälfte des Gesamtwerts ausmachen. 

Das Makrosystem Holz (einschließlich Holzhandel) wächst um 2% und erreicht einen Umsatz von 24,5 Milliarden Euro. Diese Zahl ergibt sich jedoch teilweise aus Preisentwicklungen und einer Erholung der Exporte (5,2 Milliarden, +3,8%). Der Inlandsmarkt (19,3 Milliarden) verzeichnet ein Plus von 1,5%. 

Grafik: Makrosysteme Preconsuntivi 26

 

Export: eine im Wesentlichen stabile Lage

Was die Auslands Märkte betrifft, zeigen die Daten des Centro Studi FederlegnoArredo, aktualisiert bis Oktober ’25,  insgesamt einen Verlauf mit grundsätzlicher Stabilität und bestätigen die strategische Bedeutung des Exports für die Ergebnisse des Sektors. 

In der Top-10 ist besonders Deutschland von Interesse, das in den ersten zehn Monaten 2025 wieder mit einem positiven Vorzeichen zurückkehrt (1,7 Milliarden; +1%), während in Frankreich weiterhin Schwäche zu verzeichnen ist (2,5 Milliarden; -1,3%), das nach der starken Expansion der Jahre ’21–’22 trotz einer leichten Erholung in den letzten Monaten langsamer wird. Die Vereinigten Staaten verzeichnen -2,5% (1,7 Milliarden), nach dem Aufschwung 2024, mit einem monatlichen Verlauf, der von Vorziehkäufen in den Frühlingsmonaten im Hinblick auf Zölle beeinflusst war; diese wurden im Juli wieder ausgeglichen, als die kumulierte prozentuale Veränderung noch positiv bei +0,3% lag. In den folgenden Monaten haben sich die Exporte stark verlangsamt, besonders im August und im Oktober. 

Es zeichnen sich hingegen positive Tendenzen gegenüber einigen europäischen und außereuropäischen Märkten ab, die dazu beitragen, den Rückgang traditioneller Zielmärkte teilweise auszugleichen. Zu den Ländern mit den besten Performance-Zuwächsen in Bezug auf den Wert der Exporte gehören Großbritannien (+4,2%), die Niederlande (+8,5%) und Spanien (+2,3%), das in der Top 10 der Zielländer den fünften Platz erreicht und die Schweiz überholt. Ebenfalls im Wachstum sind Märkte wie die Vereinigten Arabischen Emirate (+3,9%).

„Insgesamt – erklärt Feltrin – ergibt sich das Bild eines Exports, der eine zentrale Rolle für die Wertschöpfungskette beibehält, der aber von den Unternehmen größere Anpassungsfähigkeit, Marktpräsenz und Diversifizierung verlangt, in einem internationalen Szenario, das von hoher Volatilität geprägt ist.“ 

Grafik: Export Top10 Vorabschätzungen 26

 

Stärkere Kontrollen bei einreisenden Waren

China gewinnt inzwischen sowohl in Italien als auch in Europa Marktanteile. „Man denke nur – hebt Feltrin hervor – dass sich beim Makrosystem Einrichtung, nach einem sehr starken zweiten Halbjahr 2024, auch die ersten zehn Monate 2025 im Trend bestätigen: +3,7% in Europa, -0,3% in Italien. Dagegen sinkt die Gesamtimportmenge um 7,7%, zugunsten des Anteils aus China, das seine wettbewerbliche Position auf dem europäischen Markt schrittweise stärkt, in einem Kontext wachsender Belastung für die italienischen Exporte“. 

Gerade deshalb hat Feltrin einen Appell gestartet, damit „stärkere Kontrollen bei den in unseren Markt einreisenden Waren vorgenommen werden, um unfairen Wettbewerb durch jene Länder zu vermeiden, die produzieren, ohne die Regeln einzuhalten, denen die europäischen Produzenten unterliegen“.

 

Küchen: insgesamt ein stabiles Bild 

Im Jahr 2025 verzeichnet der Küchenbereich einen Produktionsumsatz von 3 Milliarden Euro, im Wesentlichen im Einklang mit 2024 (+0,5%), was nach dem dreijährigen starken Wachstum in der Zeit nach der Pandemie ein insgesamt stabiles Bild bestätigt. Die für den italienischen Markt bestimmte Produktion wächst um +3,4% (2 Milliarden); im Gegensatz dazu stehen die Exporte (1 Milliarde), die nach Jahren besonders starker Expansion einen Rückgang von -5% verzeichnen. Die Abschwächung des Exports betrifft insbesondere einige Schlüsselmärkte wie die Vereinigten Staaten und Frankreich, während dynamischere Signale aus Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien zu verzeichnen sind. 

Grafik: Küchen Vorabschätzungen 26

 

Badmöbel: eine gute Standfestigkeit

Im Jahr 2025 verzeichnet das System Badmöbel einen Produktionsumsatz von 4,3 Milliarden Euro und ein Wachstum von +1,5% gegenüber 2024, was eine insgesamt gute Standfestigkeit bestätigt. Die positive Entwicklung wird hauptsächlich vom Inlandsmarkt getragen, der um +2,2% wächst, während die Exporte im Wesentlichen stabil bleiben (+0,5%) und mit knapp 1,7 Milliarden Euro einen Exportanteil von rund 40% am Gesamtwert erreichen. Es zeichnen sich Erholungssignale aus Deutschland ab, dem wichtigsten Zielland. 

Grafik: Bad Vorabschätzungen 26

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